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Bürgerwerkstatt „Energieland NRW“ in Essen

Allgemein, Begleitprojekt Veröffentlicht am Samstag, der 4. Februar 2017

Stellen Sie sich vor, es ist das Jahr 2030. In Nordrhein-Westfalen hat eine Energiewende stattgefunden, hinter der Sie voll und ganz stehen können. Wie hat sich Ihr Leben mit Ihrer Wunschwende verändert?” – Auch die zweite Bürgerwerkstatt unter dem Titel “Energieland NRW – Ihre Vision für 2030“ machte diese Frage zum Ausgangspunkt einer „Politikberatung aus BürgerInnenhand“. Nach der ersten Bürgerwerkstatt im September in der Sternwarte Bochum, luden die Veranstalter diesmal in den Gartensaal des Kulturwissenschaftlichen Insituts Essen ein. Eine engagierte Runde von interessierten BürgerInnen kam hier am Samstag, den 28. Januar 2017, zusammen, um eine gemeinsame Vision zu entwickeln, wie sie im Jahr 2030 leben wollen.

Kai Lipsius, Klimaschutzbeauftragter und Leiter der Essener Stabsstelle Klimaschutz, stimmte als Vertreter der Stadt die Anwesenden mit einem Kurzvortrag auf das Thema Energiewende in Essen ein und betonte dabei die wichtige Rolle der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Die Bürgerwerkstatt war nicht zuletzt ebenfalls Teil des Essener Aktionsjahres „Grüne Hauptstadt Europas“.

Vom Thema Mobilität, über die Frage von Gerechtigkeit und Lastenverteilung in der Energiewende bis zum Spannungsverhältnis zwischen individueller Entscheidung und politischer Weichenstellung wurden in der engagierten Runde viele Themen diskutiert. Bei der Entwicklung der finalen Vision ging es konkret um die Bereiche Wohnen und Mobilität, Arbeit und Freizeit sowie Veränderungen in Nordrhein-Westfalen. Besonders große Übereinstimmung bestand beispielsweise im Ziel, bis 2030 einen sozialverträglichen Braunkohleausstieg zu erreichen sowie hinsichtlich des Wunsches nach neuen Wohnformen wie Mehrgenerationenhäusern. Aus den Ergebnissen erarbeitet das Organisationsteam von KWI und Hochschule Bochum nun einen Kurztext der „Vision NRW 2030“, welcher als Ergebnis der Stadt Essen übergeben wird. Viele der Teilnehmenden erkundigten sich im Anschluss nach weiteren Partizipationsmöglichkeiten und betonten den Mehrwert eines solchen Austauschs.



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