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Aktivitäten des Virtuellen Instituts (VI):
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Partizipatives Reallabor Energiewende.NRW in Münster & Waldbröl

Allgemein, CLUSTER G&P Veröffentlicht am Freitag, der 30. September 2016

Solarmodul auf einem Dach

Bürgerbeteiligungsverfahren „Partizipatives Reallabor Energiewende.NRW“ vom 19. bis zum 22. September 2016 in Münster und 04. bis zum 07. Oktober 2016 in Waldbröl

Zum Hintergrund:

Deutschland baut seine Energieversorgung grundlegend um – das spiegelt sich in vielen Lebensbereichen der BürgerInnen in NRW wider: Ob als Verbraucher, Anwohner, Investoren, Stromerzeuger oder politische Akteure, die Energiewende beeinflusst auf vielfaltige Weise das Leben der BürgerInnen. Umgekehrt kann der grundlegende Umbau des Energiesystems nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn die BürgerInnen den Weg der Umgestaltung mitgestalten, mitbeschreiten und mittragen.

Deshalb führt das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IPDF) an der Bergischen Universität Wuppertal zum Thema Energiewende in NRW insgesamt zwei Bürgerbeteiligungsverfahren in Münster und in Waldbröl durch. Bei diesen sogenannten partizipativen Reallaboren handelt es sich um eine wissenschaftliche Form der Bürgerbeteiligung. Ziel ist es, das Bürgerinnen und Bürger ihre Erwartungen und Anforderungen an die Energiewende in NRW formulieren.
Durchgeführt werden diese Beteiligungsverfahren im Rahmen des Forschungsprojektes „Virtuelles Institut Transformation – Energiewende.NRW“, welches vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und dem Cluster EnergieForschung.NRW (CEF) finanziell gefördert wird. Schirmherr des partizipativen Reallabors in Münster ist Oberbürgermeister Markus Lewe.

Zum Ablauf:

Für das Beteiligungsverfahren wurden insgesamt 100 BürgerInnen per Zufall ausgewählt. Auf diese Weise wird eine „bunte Mischung“ an Personen mit unterschiedlichem Alter, Geschlecht sowie beruflichen, privaten, religiösen sowie ethnischen Hintergründen beteiligt.
Von ökonomischen Herausforderungen der Energiewende bis hin zu ihrer örtlichen Umsetzung z. B. durch eine autofreie Siedlung – setzen sich die Teilnehmenden vertieft mit dem Thema Energiewende und dessen vielfältiger Gestaltung auseinander. Hierfür wird ein intensiver sachorientierter Austauschdialog gestaltet. Eine Reihe von namhaften Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik vermitteln ihnen dabei die notwendigen Sachkenntnisse und stehen für Fragen bereit.
Gemeinsam erarbeiten die TeilnehmerInnen während der insgesamt vier Verfahrenstage Empfehlungen und setzen Prioritäten für eine gelungene Energiewende aus Sicht der Bevölkerung.
Diese qualifizierten „bürgerschaftlichen“ Stellungnahmen und Empfehlungen werden in einem Bürgergutachten zusammengeführt und können als Handlungsempfehlungen in weitere politische Entscheidungsprozesse einfließen.



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