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Aktivitäten

Aktivitäten des Virtuellen Instituts (VI):
“Transformation Energiewende NRW”:

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Agenda-Setting-Workshop des Virtuellen Instituts: Narrative, Strukturwandel und Co.

Allgemein Veröffentlicht am 15.4.2019

Agenda-Setting-Workshop des Virtuellen Instituts: Narrative, Strukturwandel und Co.
Am 08.04.2019 fand am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen der jährliche Agenda-Setting Workshop des Virtuellen Instituts statt. Zum ersten Mal dabei war eine Vertreterin des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung. Wir heißen das ILS in unserem Forschungsverbund herzlich willkommen – der beste Zeitpunkt für ein Gruppenfoto!

Gemeinsam wurde diskutiert, auf welche aktuellen Themen das Virtuelle Institut in Zukunft einen Fokus legen wird. Dazu ließen sich erste Projektideen entwickeln, die nun vertieft werden. Wir freuen uns, die bewährte Zusammenarbeit im Rahmen neuer Forschungsvorhaben fortzusetzen.




Wittgenstein will weiter: Hochschule Bochum begleitet die Nachhaltige Entwicklung in Bad Berleburg und Umgebung

Allgemein CLUSTER G&P Veröffentlicht am 19.3.2019


Das Koordinationsteam (v.l.n.r.): Joachim Cierpka (ev. Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal), Manuela Relecker (Bürgerin), Ines Wünnemann (Stadt Bad Berleburg), Lisa Kränke (Hochschule Bochum), Otto Marburger (Bürger)


Bürgerinnen und Bürger aus Bad Berleburg im Gespräch

Im Gemeindesaal der „evangelischen Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal“ in Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) sind am Donnerstag den 07.03.2019 rund 25 Bürgerinnen und Bürger der Einladung der Hochschule Bochum und der Lukasgemeinde gefolgt, um über den Wandel in ihren Dörfern und in ihrer Region zu diskutieren.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer längerfristigen Zusammenarbeit zwischen dem Lehr- und Forschungslabor Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bochum unter Leitung von Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries und der evangelischen Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal mit ihrem Pfarrer Joachim Cierpka. Kontakte zwischen der Hochschule Bochum und der Region bestehen seit der Verleihung des European Energy Awards an die Stadt Berleburg auf dem 1. Klimaforum in Bochum im Januar 2018. Die Hochschule Bochum möchte die Nachhaltige Entwicklung der Stadt Bad Berleburg weiterhin insbesondere durch wissenschaftliche Impulse transformativ begleiten.

Die Dialog- und Beteiligungsveranstaltung wurde von Lisa Kränke und Johanna Vormann von der Hochschule Bochum in Kooperation mit der Lukasgemeinde ausgerichtet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich während des rund vierstündigen Formats mit den Themen der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Bad Berleburg auseinander und entwickelten eigene Ideen und Maßnahmenvorschläge für ihre Region aus den Bereichen Landwirtschaft, Klimaschutz, Natur- und Artenschutz, Öffentlicher Personennahverkehr und Infrastruktur sowie Bildung.

Nach intensiven Gesprächen an fünf Thementischen wurde deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger vielfältige Wünsche für die Zukunft ihrer Stadt haben: Diese reichen von einem Kulturbus für gemeinsame Theaterbesuche über die Gründung eines Repaircafés bis hin zur Installation von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse. Auch die Gründung eines Netzwerkes der ortsansässigen Landwirte zur regionalen Vermarktung ihrer Lebensmittel wurde diskutiert. Noch vor dem Sommer wird es, organisiert von der Lukasgemeinde, eine Folgeveranstaltung geben, auf der die Ideen der Bürgerinnen und Bürger weiter konkretisiert werden sollen.

Nachdem die Hochschule Bochum am 24.01.2019 in Bochum-Hamme eine erste Dialog- und Beteiligungsveranstaltung durchgeführt hat [Link zur Pressemitteilung vom 24.01.2019: https://www.hochschule-bochum.de/die-bo/informationen/aktuelle-meldungen/nachrichten-detail/n/bochum-hamme-im-wandel-buergerinnen-und-buerger-diskutieren-ueber-die-entwicklung-ihres-stadtteils-237/], werden nun in einem nächsten Schritt die Ergebnisse aus den beiden Veranstaltungen in Bochum-Hamme und Elsoff in Bad Berleburg miteinander verglichen. Ziel des Vergleichs ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, inwiefern sich die Sichtweisen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger im städtischen und ländlichen Nordrhein-Westfalen voneinander unterscheiden.

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Hochschule Bochum unter dem Dach des Virtuellen Instituts „Transformation Energiewende NRW“. Gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen, der Bergischen Universität Wuppertal, dem Forschungszentrum Jülich und dem Wuppertal Institut erforscht das Lehr- und Forschungslabor Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bochum die Wahrnehmung der Umsetzung der Energiewende in Stadt und Land aus einer nicht-technischen Perspektive. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.
Weitere Details zum Projekt finden Sie unter: https://www.vi-transformation.de/enerurb/

Kontakt:
Lisa Kränke
E-Mail: lisa.kraenke@hs-bochum.de
Telefon: + 49 (0) 234 3210354




„Wittgenstein will weiter“

Allgemein CLUSTER G&P Veröffentlicht am 5.3.2019

Beteiligungs- und Dialogveranstaltung zur Energiewende am 7. März in Elsoff. Interessierte diskutieren mit Vertretern der Hochschule Bochum, der Evangelischen Lukas-Kirchengemeinde und der Stadt Bad Berleburg.

„Wittgenstein will weiter“ – so heißt eine Veranstaltung, die am kommenden Donnerstag, 7. März, in Elsoff stattfindet. Ab 17:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich in den Gemeindesaal der Evangelischen Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal eingeladen, um über die Zukunft der Region zu diskutieren – insbesondere mit Blick auf die Energiewende. Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsprojekts „EnerUrb“ der Hochschule Bochum, das die nicht-technischen Aspekte der Energiewende in Verbindung mit der Urbanisierung erforscht und einen Beitrag zur nachhaltigeren Entwicklung in diesen Bereichen leisten möchte.
Die Evangelische Lukas-Kirchengemeinde beteiligt sich an diesem Projekt und wird dabei von der Stadt Bad Berleburg unterstützt. Im Fokus des Abends steht die Frage, wie eine ganzheitliche Energiewende aus bürgerschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Sicht in Stadt und Land gestaltet werden sollte. Themen sind unter anderem Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Umweltbildung, Mobilität und Nahversorgung, es können aber auch eigene Themen eingebracht werden. Während der Veranstaltung werden dazu gemeinsam Ideen und Maßnahmen erörtert und entwickelt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




Bochum-Hamme im Wandel: Bürgerinnen und Bürger diskutieren über die Entwicklung ihres Stadtteils

Allgemein Veröffentlicht am 19.2.2019

(Der Volltext ist auch unter diesem Link (hier klicken) auf der Website der Hochschule Bochum abrufbar)

Im Gemeindesaal der Kreuzkirche in Bochum trafen sich am Donnerstag, den 24.01.2019 rund 40 Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil Hamme, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Initiativen, Vereinen, der Stadt, Kirchen und viele weitere, um über die Entwicklung ihres Stadtteils zu sprechen.

Die Partizipationsveranstaltung ist eingebettet in eine Kooperation zwischen der Stadt und der Hochschule Bochum zum Stadterneuerungsprozess in Hamme. Im August 2018 hatten Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock einen Vertrag über die Zusammenarbeit unterzeichnet.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die wissenschaftliche Begleitung des Stadterneuerungsprozesses in Hamme durch die Hochschule Bochum. Aufgabe der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, Menschen und Institutionen im Stadtteil sowie Akteurinnen und Akteure aus Kommunalpolitik und Stadtverwaltung zusammenzubringen. Die Sichtweisen und Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner bilden das Herzstück des Prozesses.
Die Partizipationsveranstaltung wurde vorbereitet und umgesetzt von Studierenden der Hochschule Bochum unter der Leitung von Professorin Petra Schweizer-Ries und Lisa Kränke. Folgende Fragen standen im Zentrum:

Wie stellen wir uns ein Bochum-Hamme der Zukunft vor?
Wie wollen wir wohnen, leben und arbeiten?
Wie wollen wir uns fortbewegen und unsere Freizeit miteinander gestalten?
Nachdem die Teilnehmenden Zeit für den Austausch zu diesen Fragen fanden, wurden an sieben Themen-Tischen verschiedene Maßnahmen entwickelt, welche die Bürgerinnen und Bürger selbst im Stadtteil voranbringen wollen. Die Vorschläge aus der Bürgerschaft reichen von einem Projekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Wildbienen über die Optimierung der Nahversorgung bis hin zu verschiedenen Orten der Begegnung. Die Ideen für diese Orte sind vielfältig: Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich beispielsweise einen offenen Nachbarschaftstreff, einen Kreativraum und ein Künstlercafé. Aber auch der Bau eines Mehrgenerationenhauses mit Begegnungscafé wurde als konkreter Maßnahmenvorschlag von den Teilnehmenden eingebracht und weiterentwickelt.

Die Veranstaltung fand im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Hochschule Bochum unter dem Dach des Virtuellen Instituts „Transformation Energiewende NRW“ statt. Gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen, der Bergischen Universität Wuppertal, dem Forschungszentrum Jülich und dem Wuppertal Institut erforscht das Integrative Institut Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bochum die Wahrnehmung der Umsetzung der Energiewende im städtischen und ländlichen NRW aus einer nicht-technischen Perspektive. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.




Zum Anhören: Die Konferenz „Forschungstrend Trendforschung – Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?‘

Allgemein Begleitprojekt Publikationen / Outputs Veröffentlicht am 12.2.2019

Am 05.02.2019 fand am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen die Konferenz mit dem Titel ‚Forschungstrend Trendforschung – Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?‘ statt.

Die beiden Vorträge sowie die anschließende Diskussion zur Titelfrage sind nun als Audio-Datei verfügbar.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Beteiligten für den äußerst anregenden Input bedanken.

Dr. Edgar Göll – ‚Trends und Megatrends als ein methodischer Ansatz der Zukunftsforschung – Entwicklung und Praxis‘
Folien des Vortrags: hier klicken

Dr. Elmar Schüll – ‚Wissenschaftliche Kritik und gesellschaftliche Funktion von Megatrends‘
Folien des Vortrags: hier klicken

Podiumsdiskussion (Fishbowl) – ‚Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?‘ Mit: Dr. Natalia Balcazar, Dr. Tadzio Müller, Dr. Phillip Stierand und Carl-Otto Gensch. Moderation: Stefan Schweiger




Vortrag ‚Kunststoffwende‘ – Dipl.-Ing. Jürgen Bertling

Begleitprojekt Veröffentlicht am 16.1.2019

Dieser Vortrag stammt, wie auch jener von Dr. Michael Walther (hier), aus dem Seminar ‚Energiewende Interdisziplinär – Perspektiven auf ein Gemeinschaftswerk‘ der Hochschule Düsseldorf.

Er basiert auf den Erkenntnissen des Fraunhofer UMSICHT (Institut für Umwelt- Sicherheits- und Energietechnik), welche auch in der folgenden Studie veröffentlicht wurden (hier klicken).




Zum Anhören: Vorträge zu Urbanisierung, Digitalisierung und sozialer Ungleichheit

Begleitprojekt Veröffentlicht am 15.1.2019

Bereits im Juni 2018 lud das Virtuelle Institut zur Konferenz ‚Digitalisierung, Urbanisierung und soziale Ungleichheit – Was bedeuten gesellschaftliche Megatrends für die Energiewende in NRW?‘.

Die drei Keynote-Vorträge gibt es jetzt auch auf Soundcloud zum anhören (hier klicken).

1) Prof. Dr. Michael Hartmann: Soziale Ungleichheit

2) Prof. Dr.-Ing. Christof Wittwer: Intersektorale Transformation des Energiesystems
(PPP: hier)

3) Dr. Andrea Dittrich-Wesbuer: Urbanisierung
(PPP: hier)




Vortrag ‚Leistungsschau für den Klimaschutz‘ – Dr. Michael Walther

Allgemein Veröffentlicht am 21.12.2018

Den Vortrag von Dr. Michael Walther, gehalten am 04.07.2018, gibt es jetzt auch auf YouTube. Er entstand im Rahmen des Seminars ‚Energiewende Interdisziplinär – Perspektiven auf ein Gemeinschaftswerk‘ der Hochschule Düsseldorf.




Konferenz am 5. Februar 2019 – „Forschungstrend Trendforschung – Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?“

Allgemein Veröffentlicht am 20.12.2018

Forschungstrend Trendforschung – Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?
Konferenz des Virtuellen Instituts „Transformation – Energiewende NRW“

Dienstag, 05. Februar 2019, 11 bis 15:30 Uhr
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal
Goethestraße 31, 45128 Essen

Was ist ein Megatrend? Wie kann man heute schon wissen, was in Zukunft ein wichtiges Thema sein wird? Was sind die Stärken und Schwächen der Megatrendforschung? Und kann man – mit Blick auf die Energiewende als Teil einer Nachhaltigkeitswende – sagen, dass Nachhaltigkeit ein Megatrend ist?

Das Virtuelle Institut „Transformation – Energiewende NRW“ lädt zur Konferenz „Forschungstrend Trendforschung – Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend“ ins Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ein. Als Referenten und Experten im Bereich der Zukunftsforschung dürfen wir Elmar Schüll (Fachhochschule Salzburg) und Edgar Göll (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin) begrüßen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wird u.a. mit den Expert*innen Natalia Balcazar, Tadzio Müller und Philipp Stierand die Frage „Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?“ diskutiert.

ANMELDUNG
Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 28.01.2019 bei Nora Schecke unter nora.schecke@kwi-nrw.de an. Die Teilnahme ist kostenlos und die Zahl der Plätze limitiert.

KONTAKT
Bei inhaltlichen oder organisatorischen Fragen steht Ihnen Jenny Zorn unter jennifer.zorn@kwi-nrw.de zur Verfügung.

WEITERE INFORMATIONEN
Weitere Informationen auf den Seiten des KWIs




Auftaktveranstaltung am 28. Juni 2018

Allgemein Veröffentlicht am 3.5.2018

Es gibt Trends, denen man folgen kann; sie vergehen und warten im Stillen auf ein Revival. Neben diesen kurzlebigen Moden, existieren langfristige gesellschaftliche Megatrends. Ihnen kann man nicht ausweichen, sie beeinflussen das Leben vieler Menschen und haben das Potential, die Welt nachhaltig zu verändern. [mehr]