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Aktivitäten

Aktivitäten des Virtuellen Instituts (VI):
“Transformation Energiewende NRW”:

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Veranstaltung/Vortrag: Touristische Flugreisen in Zeiten des Klimawandels – Kulturpsychologische Betrachtungen

Allgemein Begleitprojekt Veröffentlicht am 12.11.2019

Touristische Flugreisen in Zeiten des Klimawandels – Kulturpsychologische Betrachtungen

Datum: 03. Dezember 2019
Uhrzeit: 18:15 bis 19:45 Uhr
Ort: Blue Square, Kortumstraße 90, 44787 Bochum (3. Etage)

Der Passagier-Luftverkehr ist ein globaler Wachstumsmarkt. Immer mehr Menschen nutzen das Flugzeug als Reisemittel zu touristischen Zielen. Parallel zu dieser steigenden Flugmobilität hat sich in den vergangenen Jahren in der Bevölkerung ein wachsendes Klimabewusstsein abgezeichnet. Fliegen ist damit zu einer Mobilitätspraxis geworden, die – zumindest von Teilen der Bevölkerung – hinsichtlich nachhaltigkeitsbezogener moralischer und verantwortungsethischer Reflexionen betrachtet und bewertet wird bzw. werden soll. Dies hat jedoch nicht dazu geführt, dass Flugzeuge auf dem Boden bleiben oder auf das Flugzeug gänzlich verzichtet wird. Dies auch ganz ungeachtet der Einschätzung, dass Flugmobilität als eine der gewichtigsten Dimensionen bezüglich individueller klimarelevanter Handlungen gelten kann.

Auf Grundlage eines Impulsvortrags zu touristischen Flugreisen in Zeiten des Klimawandels aus kulturpsychologischer Perspektive, möchten wir im Rahmen dieser Veranstaltung einen interdisziplinären Blick auf das Phänomen werfen und dabei insbesondere die psychosozialen Umgangsweisen von nachhaltigkeitsorientierten Menschen in Bezug auf Flugmobilität bzw. deren Vermeidung diskutieren. Zusammengedacht wird dies mit den im Projekt untersuchten gesellschaftlichen Megatrends „Mobilität“ und „Nachhaltigkeit“.

Paul Sebastian Ruppel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie an der Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum und freier Mitarbeiter im Institut für Qualitative Forschung in der Internationalen Akademie Berlin. Forschungs- und Interessensschwerpunkte: Qualitative Forschung, Kulturpsychologie, Identitätsforschung, Klimawandel und Mobilität.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Wissen und Handeln im Spiegel der Nachhaltigkeit“ für Bürger*innen im Rahmen des Projektes „EnerTrend: Systemische Analyse von Wechselwirkungen der Energiewende in NRW mit zentralen Megatrends“ des Virtuellen Instituts „Transformation – Energiewende NRW“, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE).




Veranstaltung: Bürgerausstellung zum Thema „Energiewende im Spannungsfeld von Stadt und Land“

Allgemein Begleitprojekt Veröffentlicht am 30.10.2019

Wann: 07.11.2019 von 17:30 bis 21 Uhr

Wo: CityKirche, Kirchplatz 1, Wuppertal-Elberfeld (Seiteneingang/Calvinstr.)

Eingebettet in die Demokratiekonferenz 2019 „Demokratie klimafreundlich leben!“ der Wuppertaler „Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.“ werden die Ergebnisse zur Energiewende im Spannungsfeld von Stadt und Land bürgernah präsentiert, sowie die Möglichkeit genutzt, sich an World Café-Tischen zum Thema auszutauschen, zu vernetzen und kreative Ideen zur Umsetzung in der Praxis zu entwickeln.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.




Virtuelle Energieforschung – Virtuelle Energieversorgung: „Schnittstelle Digitalisierung“

Allgemein Begleitprojekt Veröffentlicht am 30.10.2019

Im Rahmen des 4. Workshops „Virtuelle Institute in NRW“ mit dem Titel „Virtuelle Institute – Virtuelle Energieversorgung“ stellten Prof. Dr. Manfred Fischedick und Katja Witte (beide Wuppertal Institut) erste Ergebnisse der EnerTrend Gemeindestudie „Energiewende und Megatrends“ vor.
Die bisher noch nicht veröffentliche Studie verdeutlicht, welche Chancen und Risiken Städte und Gemeinden im Umgang mit der digitalen Energiewende verbinden und ob sie sich als Gestalter in dieser Rolle wahrnehmen.

Der Workshop fand im Rahmen der 22. Sitzung der AG3 Zukünftige Versorgungskonzepte am 29.10.19 im Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. statt. Eine Veranstaltung des Netzwerks Kraftwerkstechnik NRW der EnergieRegion.NRW.




Zwischenkonferenz des Virtuellen Instituts

Allgemein Begleitprojekt Veröffentlicht am 2.10.2019

Am 24. September 2019 fand die interne Zwischenkonferenz des Virtuellen Instituts an der Ruhr-Universität Bochum statt. (Zwischen-)Ergebnisse und weitere Forschungsvorhaben wurden ausführlich vorgestellt und diskutiert sowie über die aktuelle Projektphase, das Rahmenthema „Megatrends“ und geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Forschung im Bereich der Energiewende reflektiert. Gleichzeitig wurden die neuen Räumlichkeiten an der Ruhr-Universität Bochum vom VI eingeweiht, an der ein Teil des Begleitprojekts seit Juli ansässig ist.




Aufsatz: Medial vermittelte Narrationen über die Energiewende in energieintensiven Unternehmen

CLUSTER TII Publikationen / Outputs Veröffentlicht am 2.10.2019

In dem Beitrag von Stefan Schweiger, Nora Schecke und Anna Bönisch wird das in weiten Teilen konfliktäre Verhältnis energieintensiver Unternehmen der Stahl- und Chemiebranche zur deutschen Energiewende – insbesondere mit Blick auf die EEG-Umlage und deren Ausnahmeregelungen – analysiert. Ausgangslage des Forschungsinteresses war das im öffentlich-medialen Diskurs präsente Spannungsverhältnis ökonomischer Partikularinteressen (der deutschen Industrie) und ökologischer Zielvorgaben zur CO2-Reduktion. Ziel war es, dieses Spannungsverhältnis im Zuge einer Medienanalyse im Zeitraum vom 01.07.2013 bis 30.06.2016 näher und mit Blick auf abzuleitende idealtypische Narrationen zu bestimmen. Es wurden sieben idealtypische Narrationen herausgearbeitet, welche das Verhältnis der energieintensiven Stahl- und Chemiebranche zur Energiewende und ihren gesetzlichen Rahmenbedingungen beschreibt. Diese Narrationen reichen von der Erzählung der deutschen Industrie als Held und Opfer über die Erzählung vom Kulturopfer bis hin zur Erzählung von der Harmonisierung von Ökologie und Ökonomie.

Die Untersuchung geht zurück auf Ergebnisse aus dem Teilprojekt „Transformationsprozesse für nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Industriestrukturen in NRW im Kontext der Energiewende“.

Der Aufsatz ist unter diesem Link abrufbar.




Energiewende durch Digitalisierung in der Industrie unterstützen

CLUSTER TII Veröffentlicht am 2.10.2019

Workshop zum EnerDigit-Projekt diskutierte Arbeitsgestaltung und Qualifizierungsbedarf

Welche Bedeutung hat die Digitalisierung der Industrie für die Energiewende? Die Frage um den Nutzen digitaler Technik für die Umsetzung der Energiewende stand im Mittelpunkt des EnerDigit-Workshops am 14. August 2019, welcher am Institut Arbeit und Technik der Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen stattfand. Die Tagung präsentierte Ergebnisse des Verbundprojektes EnerDigit, welches regionale und unternehmenskulturelle Perspektiven an der Schnittstelle von Digitalisierung und Energiewende beleuchtet.

Um Über- und Unterkapazitäten von Windenergie und Photovoltaik ausgleichen zu können, ist eine intelligente, dezentrale, flexible Vernetzung der Energiesysteme mit den Produktions- und Distributionssystemen erforderlich. Ein zentrales Thema der Tagung war deshalb die Frage, wie durch Digitalisierung die Stromnachfrage der Industrie flexibilisiert werden kann, um zum Ausgleich der volatilen erneuerbaren Energien beizutragen. Zudem ging es darum, wie die Energiewende und Digitalisierung in der Industrie diskursiv verhandelt werden, welche Branchen daran besonders interessiert sind und wie sie sich diesen Themen annähern. Die Digitalisierung verändert aber auch Arbeitsprozesse. Die Beschäftigten müssen auf diese Veränderungen vorbereitet und entsprechend befähigt werden – ein Kernthema des Workshops. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Beschäftigte im Rahmen des Digitalisierungsprozesses eigene Ideen einbringen können und die Umsetzung so mitgestalten.

Begleitet wird das Projekt EnerDigit vom Wuppertal Institut, dem Institut Arbeit und Technik Gelsenkirchen sowie dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Umgesetzt wird es im Kontext des Virtuellen Instituts (VI) „Transformation – Energiewende NRW“. Die Projektförderung erfolgt über das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE).

 

 

 

 

 




„Noch zu retten …?“ Ein Do-It-Yourself Escape Room zum Thema Nachhaltigkeit im Alltag

CLUSTER M&V Publikationen / Outputs Veröffentlicht am 28.6.2019

Die Spieler*innen haben einen Termin bei Doro Blitz. Sie ist eine Expertin auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und die Spieler*innen sind ihr Team. Doch als die Gruppe das Büro von Doro betritt, ist sie nicht da, sondern nur ENNY, ihr menschlicher Computer. ENNY hat keine guten Nachrichten für die Gruppe. Das Team ist Doros letzte Hoffnung …

Bei dem Do-It-Yourself Escape Room erhalten die Spieler*innen einfache Tipps für einen nachhaltigeren Alltag über das Lösen von Rätseln. Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. [mehr]




Zum Ansehen: Interviews der Konferenz ‚Forschungstrend Trendforschung – Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?‘

Begleitprojekt Publikationen / Outputs Veröffentlicht am 25.6.2019

Im Februar fand im KWI Essen die Konferenz ‚Forschungstrend Trendforschung – Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend?‘ statt, in deren Rahmen auch Interviews mit den Vortragenden und Diskutant*innen geführt wurden. Die Clips versammeln jeweils Aussagen zu einer der Fragestellungen: Was sind Megatrends? Was bedeuten Megatrends für die Energiewende? Ist Nachhaltigkeit ein Megatrend? [mehr]




Megatrends unserer Zeit

Begleitprojekt Publikationen / Outputs Veröffentlicht am 25.6.2019

Urbanisierung, Digitalisierung, soziale Disparitäten – Entwicklungen dieser Art prägen die Gesellschaft aktuell maßgeblich. Diese und weitere sogenannte Megatrends spielen auch bei der Energiewende eine zentrale Rolle.

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12.06 – 14.06: KWI ON TOUR: PLASTIKTOUR DE RUHR Radtour durch das Ruhrgebiet

Allgemein Begleitprojekt Veröffentlicht am 4.6.2019

Plastik überall, in der Küche, im Kinderzimmer, im Auto, am Arbeitsplatz, selbst im Urlaub am Strand finden sich Kunststoffe in allen Farben und Formen. Vom Tablet, Smartphone und Flachbildmonitoren (bestehend aus Kunststoffen) prasseln schockierende Bilder von leidenden und sterbenden Tieren aus den Weltmeeren auf uns ein. Das Problemfeld Plastik in der Umwelt befindet sich nicht nur weit weg, sondern auch vor unserer eigenen Haustür. Um dies zu zeigen veranstaltet das Forschungsprojekt PlastikBudget des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) eine dreitägige Fahrradtour. [mehr]